Mindestlohn

Im September des vergangenen Jahres wurde eine neue Mindestlohngrenze für die 800.000 Zeitarbeiter festgelegt. Seit Januar 2014 liegt der Mindestlohn bei 8,50 Euro in den alten und 7,86 Euro in den neuen Bundesländern. Die Lohnsteigerung beträgt damit +3,8 Prozent (alte Länder) beziehungsweise +4,8 % (neue Länder).

Zum 1. April 2015 wurde der Mindestlohn um weitere 3,5 Prozent (Westen) auf 8,80 Euro und um 4,3 Prozent (Osten) auf 8,20 Euro erhöht. Zum 01.06.2016 hat sich der Mindestlohn für Zeitarbeiter auf 9,00 € (Westen) bzw. 8,50 (Osten) erhöht. Somit ist der tarifliche Lohn seit 2015 in der Zeitarbeitsbranche am stärksten angestiegen.

Aktualisierung: Zum Jahr 2017 hat sich der Mindestlohn auf Bundesebene auf 8,84 € brutto erhöht. Dieser Mindestbetrag gilt vollumfänglich auch für Zeitarbeiter.

Der Mindestlohn gilt für alle Zeitarbeiter, für die keine Branchenmindestlöhne vorliegen. Das heißt: Der (höhere) branchenspezifische Mindestlohn darf nicht unterschritten werden. Hinsichtlich der Unterscheidung Ost/West gilt: Entscheidend für die Höhe des zu zahlenden Mindestlohns ist der konkrete Einsatzort. Ist ein Arbeitnehmer also bei einer Zeitarbeitsfirma aus den neuen Ländern angestellt, arbeitet jedoch im Westen, dann ist der West-Mindestlohn zu zahlen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website Experto.de oder auch auf SPIEGEL online.

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