Stückgut

Die Abkürzung ADR stehr für „Accord européen relatif au transport international des marchandises Dangereuses par Route“ was auf deutsch übersetzt bedeutet: „Europäisches Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße". Die ADR-Schulungsbescheinigung (umgangssprachlich: Gefahrgutführerschein) ist die Erlaubnis zum Befördern von Gefahrgut auf der Straße. Der Erwerb des ADR-Scheins erfordert die Teilnahme an Lehrgängen bei ausgewählten Schulungsveranstaltern (3 Tage Basiskurs mit Prüfung). Nach bestandener Prüfung erhält man eine Bescheinigung mit fünfjähriger Gültigkeit. Die Verlängerung der Bescheinigung muss innerhalb des letzten Gültigkeitsjahres erfolgen. Dazu ist eine Fortbildung (1,5 Tage) mit anschließender IHK-Prüfungerforderlich. Der ADR-Schein erlaubt jedoch nicht die Beförderung aller der insgesamt 9 Gefahrgutklassen, sondern erlaubt sind nur Stück- und Schüttgut (Klasse 2-6, 8, 9). Die Beförderung explosiver Stoffe (Klasse 1) und/oder radioaktiver Stoffe (Klasse 9) erfordern die Teilnahme an weiteren Aufbaukursen.

Stückgut

Als Stückgut wird Ladung bezeichnet, die an sich bereits eine Verpackungseinheit darstellt und einzeln transportiert werden kann. Sie kann demnach ohne Umverpackung als Beförderungseinheit behandelt werden. Für maximale Abmessungen oder Gewicht eines Stückguts gibt es keine geregelten Vorgaben, orientiert sich aber aus praktischen Gründen an dem maximalen Transportvolumen eines Gabelstaplers.

Typische Beispiele für Stückgut: Gebinde, Kisten, Paletten oder große Einzelteile